ven 01.02 2019 – dom 03.02 2019

Elevation 1049: Frequencies

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Gstaad
Gstaad, Gstaad

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venerdì 01 febbraio 2019 – domenica 03 febbraio 2019

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Ortsspezifische Arbeiten und Performances in und über Gstaad, Schweiz

Elevation 1049 gibt die Eröffnung seiner dritten Winterausgabe Frequencies bekannt, die von Neville Wakefield und Olympia Scarry kuratiert wird.

Elevation 1049: Frequencies präsentiert ‚Mirage Gstaad‘, eine neue ortsspezifische Außenskulptur des in Los Angeles lebenden Künstlers Doug Aitken, die erstmalig länger in Gstaad zu besichtigen ist und zwei Jahre lang die Gebirgslandschaft und die wechselnden Jahreszeiten reflektieren und mit ihnen interagieren wird.

Neben Aitkens neuem Werk bringt Frequencies am Eröffnungswochenende bildende und darstellende Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen und aus diversen Zusammenhängen nach Gstaad. Sie werden ein dicht gestaffeltes Programm von Live-Performances an verschiedenen Locations in und um Gstaad, teils unter freiem Himmel, präsentieren. Künstlerinnen wie Nina Beier, Suzanne Ciani, Dominique Gonzalez-Foerster, Vanessa Beecroft, Zhana Ivanova, Marie Karlberg, Liz Magic Laser, Cori Kresge und Hanna Novak, Isabel Lewis, Naama Tsabar und Marianne Vitale haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Zeit und Raum sind das Maß jeder Landschaft, und die Vorstellung eines „Maßes“ ist in beiden Bedeutungen des Begriffs Frequenz implizit enthalten. Denn Frequenz meint zum einen die Häufigkeit, mit der etwas in einer gegebenen Zeit oder statistischen Probe vorkommt oder sich wiederholt, zum anderen die meist pro Sekunde gemessene Häufigkeit, mit der eine Vibration auftritt und Wellen bildet – entweder in einem Medium (z. B. Schallwellen) oder in einem elektromagnetischen Feld (z. B. Funk- und Lichtwellen). Die dritte Ausgabe von Elevation 1049 bezieht sich auf beide Konzepte.

Mithilfe der genannten Lichtfrequenzen reflektiert Doug Aitkens Mirage Gstaad die feierliche Alpenlandschaft als Teil einer sich ständig wandelnden Begegnung, die Himmel und Erde, Subjekt und Objekt, Innen und Außen in stetem Fluss hält. Die ranchähnliche Struktur kontrastiert mit den umliegenden Chalets und wirkt architektonisch wie eine moderne Version von „Manifest Destiny“, jener Migrationsbewegung gen Westen, die von Europa ausging und schließlich in Kalifornien endete. Da sämtliche Oberflächen spiegelverkleidet sind, absorbiert und reflektiert die Skulptur die sie umgebende Landschaft, sodass es scheint, als verschwände ihr Äußeres und als zöge ihr Innenraum die Betrachtenden in ein nicht enden wollendes Kaleidoskop aus Licht und Reflexionen.

Anders als Mirage – die Skulptur wird über mehrere Jahreszeiten hinweg in Gstaad ausgestellt – haben die anderen Beiträge zu Elevation 5678 – Frequencies vorübergehenden, transitiven Charakter. Eine Reihe ausschließlich von Künstlerinnen präsentierter Performances heben sich von der beständigeren Präsenz der Skulptur ab und füllen den Frequenz-Begriff mit Sound und Performance. Sie rücken geschichtsträchtige, aber auch unbekanntere Orte in Gstaad und Umland in den Brennpunkt, indem sie – teils drinnen, teils draußen – Themen erkunden, die von der akustischen Struktur der Landschaft über die Heilwirkung der Landschaft auf ihre Bewohner, über Schönheit und Zerstörung bis hin zum Zukunftsschock reichen. Während Mirage eine reflektierte Landschaft in Szene setzt und über soziale Medien ausstrahlt, bringt das PerformanceprogrammFrequencies besondere Intimität durch das Einmalige persönlicher Begegnungen.

Produziert von der Luma Stiftung in Zusammenarbeit mit The Store X Vinyl Factory.

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Scritto da Zero Zurich