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sab 17.10 2026

Maria

Dove

⟶ Theater Rigiblick
Germaniastrasse, 8044 Zurich

Quando

sabato 17 ottobre 2026
H 20:00

Foto di Toni Suter, T+T Fotografie

Was die Bibel über sie nicht erzählt. Mit der Musik Stabat Mater von Giovanni Pergolesi

Was wäre, wenn wir das älteste Buch der Welt ganz neu entdecken könnten?

Die Geschichte Marias, wie sie die Bibel nicht erzählt: Nachdem er am Kreuz gestorben ist, will die Mutter Jesu von der Heiligkeit ihres Sohnes nichts wissen. Seinen Wundern gegenüber ist sie skeptisch, seine Jünger findet sie unerträglich, die Interpretationen der Apostel triggern sie und den Schmerz über seinen Verlust hat sie nie überwunden. Sie erzählt uns ihre Perspektive auf die Passion Christi – und als Mutter von ihrer ganz persönlichen Trauer, ihrer fehlenden Frömmigkeit und ihrem Eigensinn.

Durch Marias Augen eröffnet der irische Autor Colm Tóibín einen völlig neuen Blick auf das Christentum und erschafft ein ungeahnt menschliches Porträt der Ikone Maria.
Der Autor Colm Tóibín wurde 1955 in Irland geboren. Er veröffentlichte mehrere Sachbücher, und bereits sein erster Roman, “Der Süden” wurde von der Kritik enthusiastisch gefeiert. Tóibíns Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er gilt als einer der interessantesten englischsprachigen Schriftsteller.

Das Stabat Mater Pergolesis tritt in Widerstreit, ein Duell der Sichtweisen entsteht jeden Abend von neuem. Der weibliche, andere Blick steht der Schönheit und Rigidität der Tradition in Form des Oratoriums gegenüber.

Konzept & Regie: Jochen Strauch
Maria: Mona Petri
Sängerinnen: Anna Gschwend, Stephanie Szanto

Das Galatea Quartett:
Yuka Tsuboi / Jemma Abrahamyan
Sarah Kilchenmann
Hugo Bollschweiler / Anna Brugger
Julien Kilchenmann

Kontrabass: Núria Casas Coll / Jimena Rodríguez
Cembalo: Peter Solomon
Bühne und Ausstattung: Sigi Colpe
Musikalische Leitung: Peter Solomon
Regieassistenz: Annika Leitner
Lichtdesign & Licht: Janos von Kwiatkowski
Tontechnik & Sounddesign: Igor Cujic
Bühnentechnik: Zora Marti
Maske: Marion Loosli
Schneiderei: Claudia Buchli

Scritto da Zero Zurich