mar 05.09 2017

WARUM HAT DER WESTEN DIE WELT SO LANGE DOMINIERT?

Dove

Landesmuseum Zürich
Museumstrasse, 8021 Zurich

Quando

martedì 05 settembre 2017
H 18:00

Quanto

CHF 25.- / 15.- / 12.-

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Sito web

Organizzatore

Landesmuseum

Mit Bernd Roeck Moderation: Peer Teuwsen, Redaktionsleiter «NZZ Geschichte».

Seit Jahrhunderten sorgen Gemeinschaften für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch in letzter Zeit verlieren traditionelle Formen wie Parteien, Sportvereine oder die freiwillige Feuerwehr an Bindekraft, während digitale Communities immer attraktiver werden. Können solche virtuellen Netzwerke eine Gesellschaft künftig tragen? Oder steuern wir auf eine hyperindividualistische Epoche zu? Diese Fragen werden von Gästen wie Bice Curiger, Direktorin der Fondation Vincent van Gogh in Arles und künstlerische Leiterin der 54. Biennale von Venedig, SRG-Direktor Ruedi Matter oder Maurice Thiriet, Chefredaktor des Online-Newsportals Watson, diskutiert.

Das Festival beginnt am Freitagabend mit einem Referat von Natalie Fenton. Sie ist Professorin für Medien und Kommunikation in London und hat 2016 das viel beachtete Buch «Digital Political Radical» veröffentlicht. Darin betont sie zwar die Wichtigkeit von Internet, Apps und sozialen Netzwerken, ist jedoch überzeugt, dass echte gesellschaftliche Veränderung nach wie vor im wirklichen Leben passiert.

Die Frage, was Gemeinschaften im 21. Jahrhundert zusammenhält, wird am Dialog-Festival nicht abschliessend beantwortet werden können. Der Anlass soll den Besucherinnen und Besuchern Denkanstösse geben und einen Beitrag in einer Zeit voller Unsicherheiten leisten.

Scritto da Zero Zurich