Volkshaus

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Volkshaus Stauffacherstrasse, 60
Zurich

Orari

  • lunedi 08–00
  • martedi 08–00
  • mercoledi 08–00
  • giovedi 08–00
  • venerdi 08–02
  • sabato 09–02
  • domenica 10–00

Si prega di verificare sempre
l'attendibilità delle informazioni fornite.

Scritto da Zero Zurich il 14 agosto 2017
Aggiornato il 12 novembre 2017

Das Volkshaus Zürich ist ein multifunktionales Gebäude mit einem Konzertsaal als Herzstück sowie Restaurant, Sitzungszimmer, Veranstaltungsräumen, Sauna und Büros. Es liegt am Helvetiaplatz an der Kreuzung Ankerstrasse / Stauffacherstrasse.

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Das Volkshaus bietet mittlerweile Platz für diverse kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Plattenbörsen, Podiumsdiskussionen… In den Sälen und Sitzungszimmern, die insgesamt Platz für 2500 Personen bieten, gehen gemäss der Stiftung Volkshaus pro Jahr rund 400’000 Besucher ein und aus.

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Zürich-Aussersihl, wo das Volkshaus zu stehen kommen sollte, war am Ende des 19. Jahrhunderts ein bedeutendes Zentrum der schweizerischen Arbeiterbewegung. Arbeiterinnen und Arbeiter nutzten auf kleinstem Raum Druckereien, Gewerkschaftsbüros, Wirtschaften und Hinterhöfe für Austausch und Diskussion, Streikversammlungen und Demonstrationen. In einer wachsenden Stadt wie Zürich wurde die Raum- und Lokalfrage für die in kleine Wohnungen eingepferchte Arbeiterschaft immer brennender. Die vorhandenen Säle der Brauereien und Wirtshäuser reichten nicht mehr aus, so dass die Arbeiterschaft der Idee eines Volkshauses positiv gegenüberstand.
Von der Idee bis zur Verwirklichung sollte es aber noch dauern. Im Herbst 1893 versammelten sich beim bekannten Psychiater Auguste Forel Männer und Frauen aus verschiedenen Gesellschaftskreisen, um die Idee eines Volkshauses zu beraten. Eine Kommission unter dem Vorsitz von Pfarrer Bion arbeitete die Grundzüge für den geplanten Bau aus. Man wollte die Abgabe von billigen und gut zubereiteten Speisen ermöglichen, um die Ernährung der ArbeiterInnen zu verbessern. Weiter geplant waren günstige Badegelegenheiten zur Förderung der Gesundheitspflege und Räumlichkeiten für gesellige Zusammenkünfte und kulturelle Veranstaltungen. Ausserdem wurde die Erstellung eines Lesesaals sowie von Büros für die Arbeiterorganisationen in Aussicht gestellt.

Es entstanden mehrere Projektskizzen. Nachdem anfänglich das städtische Areal zwischen Limmat-, Gasometer- und Heinrichstrasse im heutigen Kreis 5 als Bauareal erwogen wurde, entschied sich die Kommission im Jahre 1899 für ein an der Stauffacherbrücke links der Sihl gelegenes Landstück, welches sich in privatem Eigentum befand. Im Frühjahr 1900 erschien das “Projekt und Programm eines alkoholfreien Volkshauses am Stauffacherplatz in Zürich III“. Bereits konnten Anteilscheine für eine zu gründende Genossenschaft gezeichnet werden. Wegen der Wirtschaftskrise wurde die Planung unterbrochen, und der vorgesehene Bauplatz wurde anderweitig veräussert.
1903 unternahm das erweiterte Initiativkomitee einen neuen Anlauf. Man bat den Stadtrat um die Überlassung eines Teils des städtischen Areals am Helvetiaplatz, zwischen Anker-, Stauffacher-, und Bäckerstrasse. Dieser Antrag wurde wohlwollend aufgenommen. Auch die Finanzierung schien möglich. Da jedoch mit Genossenschaftsanteilen kein genügendes Eigenkapital zustande kam, entschied sich das Initiativkomitee für die Gründung einer Stiftung. Zur Vorbereitung der Stiftungsurkunde wurde eine Spezialkommission bestellt, der Friedrich Erismann, Eugen Bleuler, Susanna Orelli und Robert Seidel angehörten.