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Fr 29.05 2026

Uniform

Wo

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee, 8001 Zurich

Wann

Freitag 29 Mai 2026
H 20:00

Wie viel

10.00 - 35.00 CHF

Copyright: Sepp de Vries

LAB Junges Theater Zürich
Nordflügel

Zwischen Fast Fashion, Lieblingspullis und den Blicken der Anderen entwerfen 16 Spieler*innen persönlich und lustvoll (k)eine Modenschau.

In „Uniform“ bewegen sich die 16 Spieler*innen auf einem schmalen Steg auf und ab. Macht es das zu einer Modenschau? Vielleicht. Aber eigentlich geht es um viel grössere Fragen: Um Anpassung und Individualität, gesellschaftliche Ansprüche und Schubladendenken – und darum, wie wir uns jeden Tag anziehen, welche Rolle die Fast-Fashion-Industrie dabei spielt und was das für uns bedeutet.

Im Jahresprojekt des LAB Junges Theater Zürich haben sich die Spieler*innen von ihren Lieblingsstücken erzählt, Texte zu den Blicken der Anderen geschrieben, sich zusammen in eine Hose gezwängt und die Perspektive eines Unterhemds eingenommen.

Entstanden ist eine persönliche, lustvolle, manchmal witzige und manchmal traurige Show über die Uniformen unseres Alltags – mit einem eventuell zuversichtlichen Ende im Schatten der Kleiderberge.

Informationen zur Barrierefreiheit und Sprache
Stufenloser Zugang

Sprache: In Schweizerdeutscher Lautsprache, wenig Gesang in englischer Sprache. Beim Einlasspersonal erhalten Sie ein Jugendsprache-Glossar und den Liedtext auf Englisch und Deutsch.

Voreinlass: Für Besucher*innen mit Barrierefreiheitsbedarf wird ein Voreinlass 15 Minuten vor Beginn angeboten. Treffpunkt beim Einlass (Eingang Nordflügel gegenüber der Glastüre zum Stall6).

Content Notes: Thematisierung von Lookism (Diskriminierung aufgrund des Erscheinungsbildes, z.B. aufgrund der Kleidung)

Licht: Der Raum wird hauptsächlich von einem schlangenförmigen LED-Licht beleuchtet, das sich an der Decke längs durch den Raum zieht und mehrmals die Farbe wechselt. In einigen Szenen gibt es helles weisses Raumlicht, was auf Sitzsäckplätzen in der vordersten Reihe blenden kann. Der Publikumsraum und die Wege sind durchgehend erkennbar.

Sound: In einer Szene überlagern sich steigernd verschiedene Stimmen und Sounds. Dabei entsteht eine Abfolge unharmonischer Töne. Verschiedene Szenen verwenden laute Pop-Musik. Grundsätzlich gibt es mehrere Sounds mit Bässen (nicht spürbar). In einzelnen Szenen wird es sehr still. In verschiedenen Szenen gibt es live Gesang (Chor und Solo) und in einer Szene spielt eine Band auf der Bühne (Bassgitarre und Gesang). Die Band wird – vom Eingang des Nordflügels aus – auf der linken Raumseite am Publikum vorbei gehen. Die Band stoppt und spielt im Zwischenraum zwischen linker Wand, Publikum und Bühne. In den letzten Szenen werden klappernde und raschelnde Requisiten über die Bühne bewegt.
Andere sensorische Reize: Einzelne Performer*innen bewegen sich zeitweise auf Longboards und Rollschuhen über die Bühne. Während des Einlasses ist ein kleiner Assistenz-Hund auf der Bühne, er wird nach der Einlasssituation rausgehen.

Publikum und Interaktion: Das Publikum ist U-förmig um eine lange Bühne, eine Art Laufsteg, angeordnet. An Plätzen am linken unteren Ende der U-Form ist der Sound in einer Szene lauter (Band). Die Performer*innen suchen in einzelnen Szenen Blickkontakt mit dem Publikum. Es wird keine Reaktion erwartet.

Sitzsack-Plätze: Die beste Sicht haben Sie von den Plätzen mittig in der vordersten Reihe. Es gibt auch die Möglichkeit, Sitzsäcke an die rechte Wand zu lehnen, wenn Sie keinen frei stehenden Sitzsack nutzen möchten.

Rollstuhlplätze: Die beste Sicht haben Sie rechts von den Plätzen auf der rechten Seite der U-Form. Es gibt auch die Möglichkeit, an anderen Stellen Rollstuhlplätze einzurichten.

Einlass-Situation und Beginn: Einzelne Performer*innen laden Personen aus dem Publikum zu kurzen Zwiegesprächen über Kleidung an ihrem Sitzplatz ein. Die Interaktion ist freiwillig und darf jederzeit abgelehnt werden.

Geschrieben von Zero Zurich