Montreux Jazz Lab
Billy Cobham‘ Time Machine
Als unbestrittener Meister der Fusion-Rhythmik gilt Billy Cobham als einer der einflussreichsten Schlagzeuger seiner Zeit. Indem er Groove und die Komplexität des Jazz mit der rohen Gewalt des Rock verband, trug er Anfang der 1970er-Jahre beim Mahavishnu Orchestra sowie zusammen mit Miles Davis mit den legendären Alben Bitches Brew und A Tribute to Jack Johnson zur Entstehung des Fusion Jazz bei. Mittlerweile ein alter Hase trat er 1974 erstmals beim Montreux Jazz Festival auf – in dem Jahr, als auch sein erstes Album namens Spectrum erschien. Das monumentale Werk aus Fusion Jazz, Rock und Funk beinhaltet insbesondere das Stück «Stratus», gesampelt durch Massive Attack und für die Bühne überarbeitet von Prince. Der seit über vierzig Jahren in der Schweiz ansässige panamaisch-amerikanische Schlagzeuger steht bis heute weltweit auf der Bühne.
Marcus Miller
WE WANT MILES!
feat. Mike Stern, Bill Evans, Mino Cinelu, Russell Gunn, Brett Williams & Anwar Marshall
Schweizer Exklusivität
Komponist, Arrangeur und Multiinstrumentalist: Marcus Miller zählt zu den einflussreichsten Musikern seiner Zeit. Seit Mitte der 1970er-Jahre war der Bassist an über 500 Alben beteiligt und arbeitete mit Künstlern wie Aretha Franklin, George Benson und Al Jarreau zusammen – ganz zu schweigen von Miles Davis, für den er unter anderem das Album Tutu schrieb und produzierte. In diesem Sommer feiert der Bassist den 100. Geburtstag des legendären Trompeters, der die Geschichte des MJF vielfach geprägt hat. Zu diesem Anlass bringt er die Band des Live-Albums We Want Miles wieder zusammen, das 1981 in Japan aufgenommen wurde: Mike Stern an der Gitarre, Bill Evans am Saxophon und Mino Cinelu an den Percussions. Gemeinsam mit drei weiteren Musikern interpretieren sie das Repertoire von Miles neu – von den Fünfzigern bis in die Achtzigerjahre.
„I am really excited to bring this band back together in honour of Miles. We’re going to play the music from all of the important eras of Miles’ career but I’m going to also use these incredible musicians to take Miles into the future and explore some other things that Miles might have appreciated playing going forward. After all, Miles was never one to look back; he has always focused on what lay ahead„– Marcus Miller
Scritto da Zero Zurich
