ven 13.07 2018

La traviata

Dove

Opernhaus Zürich
Falkenstrasse, 8008 Zurich

Quando

venerdì 13 luglio 2018
H 19:30

Quanto

29.00 - 230.00 CHF

LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi Premiere am 18 Apr 2015 am Opernhaus Zürich Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: David Hermann Bühne und Kostüme: Christof Hetzer Lichtgestaltung: Franck Evin Video-Design: Anna Henckel-Donnersmarck Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Beate Breidenbach Violetta Valéry: Sonya Yoncheva Alfredo Germont: Pavol Breslik Giorgio Germont: Quinn Kelsey Flora Bervoix: Olivia Vote Annina: Ivana Rusko Gastone: Dmitry Ivanchey Marquis D'Obigny: Valeriy Murga Doktor Grenvil: Dimitri Pkhaladze Commissionario: Alexei Botnarciuc Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto von Francesco Maria Piave
nach dem Schauspiel “La Dame aux camélias” von Alexandre Dumas fils

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Inszenierung David Hermann, Bühne und Kostüme Christof Hetzer, Lichtgestaltung Franck Evin, Video-Design Anna Henckel-Donnersmarck, Choreinstudierung Janko Kastelic, Dramaturgie Beate Breidenbach

Violetta Valéry Ailyn Perez
Alfredo Germont Benjamin Bernheim
Giorgio Germont Quinn Kelsey
Flora Bervoix Deniz Uzun
Annina Adriana Gonzalez
Gastone Omer Kobiljak
Baron Douphol Cheyne Davidson
Marquis D’Obigny Valeriy Murga
Doktor Grenvil Ildo Song
Giuseppe Thobela Ntshanyana
Commissionario Alexander Kiechle

Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich

“Amore e morte” – Liebe und Tod – sollte Verdis La traviata ursprünglich heissen. Tatsächlich sind es diese beiden Pole, zwischen denen sich die tragische Geschichte Violettas abspielt: Schön, klug und von allen begehrt, aber todkrank, lebt sie als Edelkurtisane im Rausch des Augenblicks. Echte Gefühle gesteht sie sich nicht zu, die grosse Liebe hält sie für eine Utopie. Bis sie eines Tages Alfredo begegnet: Mit ihm will sie weit weg von der vergnügungssüchtigen Pariser Gesellschaft ein neues Leben wagen. Doch die Vergangenheit holt Violetta ein, und die Liebe, nach der sie sich sehnt, bleibt Wunschtraum, weil sie innerhalb des Wertesystems der Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist. Nur Verdis Musik verweist mit transzendenter Kraft über den Tod hinaus auf ein besseres, menschenwürdigeres Leben.

Der deutsche Regisseur David Hermann entwirft in seiner Inszenierung die Geschichte vom Untergang der Edelkurtisane als Porträtstudie eines modernen High-Class-Escort-Girls, das im Räderwerk der modernen Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft zermahlen wird, in einer kaltdüsteren Bühnenlandschaft aus schwarzledernen Sitzmöbeln und Podesten, in der sich das Öffentliche vom Privaten nicht mehr trennen lässt. Bereits Giuseppe Verdi hatte mit seiner für die damalige Zeit schockierend realistischen und zeitkritischen Stoffwahl auf eine die Gegenwart reflektierende Perspektive gezielt. Dieser folgt auch die Inszenierung von David Hermann, indem sie von hedonistischer Freiheitslust und den daraus resultierenden modernen Selbstoptimierungszwängen handelt.

Die musikalische Leitung dieser Wiederaufnahme übernimmt Generalmusikdirektor Fabio Luisi. Als Violetta ist die Sopranistin Ailyn Perez zu erleben, die in dieser Rolle weltweit gefragt ist und sie auch bereits am Opernhaus Zürich sang; als ihr Geliebter Alfredo debütiert der junge französische Tenor Benjamin Bernheim. Quinn Kelsey, der Alfredos Vater Giorgio Germont bereits in der Premiere dieser Inszenierung sang, kehrt nach Zürich zurück.

Scritto da Zero Zurich