gio 11.07 2019

Elektra

Dove

Opernhaus Zürich
Falkenstrasse, 8008 Zurich

Quando

giovedì 11 luglio 2019
H 19:00

Quanto

29.00 - 230.00 CHF

Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss (1864-1949)
Libretto von Hugo von Hofmannsthal nach seiner gleichnamigen Tragödie
nach der Tragödie von Sophokles

Musikalische Leitung Simone Young, Inszenierung Martin Kušej, Bühnenbild Rolf Glittenberg, Kostüme Heidi Hackl, Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann, Choreinstudierung Janko Kastelic, Dramaturgie Regula Rapp, Ronny Dietrich

Klytämnestra Waltraud Meier
Elektra Evelyn Herlitzius
Chrysothemis Tamara Wilson
Aegisth Michael Laurenz
Orest Christof Fischesser
Der Pfleger des Orest Alexander Kiechle
Die Aufseherin Marion Ammann
1. Magd Judith Schmid
2. Magd Deniz Uzun
3. Magd Irène Friedli
4. Magd Hamida Kristoffersen
5. Magd Natalia Tanasii
Die Vertraute Justyna Bluj
Die Schleppträgerin Yuliia Zasimova
Ein junger Diener Iain Milne
Ein alter Diener Richard Walshe
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.

Die grossartige Sopranistin Evelyn Herlitzius, international gefeiert als “ideale Elektra”, ist erneut in der Titelpartie von Richard Strauss’ Elektra am Opernhaus Zürich zu hören. Waltraud Meier singt in dieser Wiederaufnahme der hochgelobten Inszenierung von Martin Kušej erneut die Klytämnestra, Tamara Wilson ist erstmals als Chrysothemis zu sehen. Die musikalische Leitung hat Simone Young, die sich als Wagner- und Strauss-Dirigentin welt-weit einen Namen gemacht hat und vor vier Jahren in Zürich die Neuproduktion von Wagners Lohengrin dirigierte.

Mit einem riesenhaften Orchesterapparat entfesselte Richard Strauss in Elektra Klänge, die man bis zur Uraufführung des Stückes 1909 in Dresden so noch nicht gehört hatte; ihre expressionistische Wildheit hat bis heute nichts von ihrer verstörenden Wirkung eingebüsst. Der archaische Stoff erschreckt und fasziniert gleichermassen: Eine junge, unendlich einsame Frau – Elektra – wird allein durch den Gedanken am Leben gehalten, den Mord an ihrem Vater Agamemnon rächen zu müssen. Als die Rache vollbracht ist und ihr Bruder Orest die Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth umgebracht hat, tanzt Elektra einen ekstatischen Tanz, auf dessen Höhepunkt sie tot zusammenbricht.

Scritto da Zero Zurich