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sab 11.01 2020

Premiere - Forsythe

Dove

Opernhaus Zürich
Falkenstrasse, 8008 Zurich

Quando

sabato 11 gennaio 2020
H 19:00

Quanto

24.00 - 198.00 CHF

Foto di Gregory Batardon

THE SECOND DETAIL
Choreografie: William Forsythe
Musik: Thom Willems
Bühnenbild und Lichtgestaltung: William Forsythe
Kostüme: Yumiko Takeshima, Issey Miyake

APPROXIMATE SONATA 2016
Choreografie: William Forsythe
Musik: Thom Willems
Bühnenbild und Lichtgestaltung: William Forsythe
Kostüme: Stephen Galloway

ONE FLAT THING, REPRODUCED
Choreografie: William Forsythe
Musik: Thom Willems
Bühnenbild und Lichtgestaltung: William Forsythe
Kostüme: Stephen Galloway

Ballett Zürich
Junior Ballett

Am 30. Dezember 2019 feiert William Forsythe seinen 70. Geburtstag. Weltweit wird er als einer der kreativsten und intelligentesten Erneuerer der Tanz-Tradition geschätzt. Bereits in den 1970er-Jahren revolutioniert Forsythe den Tanz mit einer unerwarteten Weiterentwicklung des akademischen Balletts, indem er den menschlichen Körper völlig aus dem traditionellen Schema des klassischen Balletts befreit. Das Tanzvokabular bereichert er um Formen, die zuvor als fehlerhaft galten. Auf faszinierende Weise werden Bewegungen verdreht, verbogen, zerlegt und – neu zusammengesetzt – in einen anderen Raum gestellt. Das Ballett Zürich setzt seine intensive Auseinandersetzung mit dem Werk William Forsythes fort und feiert den amerikanischen Choreografen mit einer Hommage aus drei wegweisenden Stücken.

The Second Detail, 1991 für das National Ballet of Canada kreiert, ist als eine der frühen Arbeiten Forsythes weltweit in das Repertoire vieler klassischer Compagnien eingegangen. Auf einem pulsierenden, elektronischen Klangteppich von Thom Willems ereignet sich ein analytisches Spiel mit der Geometrie des klassischen Tanzes, das die Protagonisten an die Grenzen ihres Gleichgewichtssinns und ihrer Beweglichkeit führt.

In der minimalistischen Approximate Sonata von 1996 befragt Forsythe mit vier Paaren den klassischen Pas de deux auf seine Gültigkeit. Das Ballett Zürich zeigt das Stück in der 2016 von Forsythe erstellten Pariser Neufassung.

One Flat Thing, reproduced – im Jahr 2000 mit dem Ballett Frankfurt uraufgeführt – steht am Ende des dreiteiligen Ballettabends und erweitert das Spektrum von Forsythes Ballett-Erforschungen um eine weitere Facette: Inspiriert von Büchern über Expeditionen zum Südpol, entwickelt Forsythe hier eine sich immer mehr verdichtende Choreografie, die ihren Höhepunkt im scheinbaren Chaos der Körper inmitten von zunächst perfekt angeordneten 20 Tischen findet. Der Choreograf vergleicht diese Tische mit Eis – glatt und unvorhersehbar gefährlich. Wiederum zu Musik von Thom Willems, ist One Flat Thing, reproduced eine atemberaubende Choreografie des Pulsierens und Sich-Verlierens.

Scritto da Zero Zurich