ven 07.05 2021

Don Juan. Erschöpfte Männer

Dove

Theater Winkelwiese
Winkelwiese, 8001 Zurich

Quando

venerdì 07 maggio 2021
H 20:00

Foto di Ahmed Örnek

von Julia Haenni & Co.
YOU DON’T HAVE TO PLAY THE MAN TO BE THE MAN.

Die Rollenbilder sind im Umbruch. Frauen* haben sich Möglichkeiten erkämpft, die ihnen vorher nicht offenstanden. Aber warum geht das alles so langsam vor sich? Und was ist eigentlich mit den Männern*? Julia Haenni fordert Don Juan zum Duell auf, die Theaterfigur, die seit Jahrhunderten in immer wieder neuen Versionen auf dem Thron der Männlichkeit trotzt. Von Molière bis Frisch haben sich bisher nur männliche Autoren an dem Frauenverführer abgearbeitet. Das reicht jetzt. Es ist höchste Zeit für Emannzipation. Für das Verabschieden eindimensionaler Rollenbilder auch auf Seiten der Männer. Für #MEHRMAENNLICHKEITEN. Ja, im Plural.

Julia Haenni studierte Regie an der ZHdK und ist seither als freie Regisseurin, Autorin und Performerin tätig. Sie absolvierte 2016/17 den DRAMENPROZESSOR, wo ihr Stück “Frau im Wald” entstand. 2018/19 war sie Hausautorin am Konzert Theater Bern und schrieb dort ihr preisgekröntes Stück “frau verschwindet (versionen)”. Seit 2019 leitet sie die Junge Marie. Ihr erstes Buch “Kiosktexte” erschien 2020 im Verlag Edition Taberna Kritika.

Text und Regie Julia Haenni
Mit Stephan Eberhard, Simon Labhart, Matthias Koch, Mirza Šakić, Dominik Blumer
Dramaturgie und Vermittlung Anouk Gyssler
Bühne und Kostüme Kerstin Griesshaber
Musik Dominik Blumer
Licht und Technik Luca Schaffer
Produktion Annette von Goumoëns c/o TIDENHUB | Produktionsbüro Luzern
In Kooperation mit männer.ch (Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen), ERNST – Das Gesellschaftsmagazin für den Mann, Boxclub Aarau
Koproduktion Schlachthaus Theater Bern, Theater Tuchlaube Aarau
Gefördert durch Aargauer Kuratorium, Stadt Bern, Swisslos Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Migros Kulturprozent, Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung, Jürg George Bürki Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, Nestlé Fondation pour l’Art.

Scritto da Zero Zurich