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Montreux Jazz Festival 2026: Das Gratisprogramm

Über 700 kostenlose Veranstaltungen beim 60. Montreux Jazz Festival

Scritto da Zero Zurich il 9 giugno 2026

Das Montreux Jazz Festival präsentiert sein umfangreiches Gratisprogramm, das vom 3. bis 18. Juli 2026 entlang der Seeuferpromenaden sowie in einem vollständig neu gestalteten Kongresszentrum stattfindet. Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählt der Duplex, der im 2m2c ein völlig neuartiges Cluberlebnis für elektronische Musik auf zwei Etagen bietet; der Paloma verwandelt den Parc Vernex in einen Beach Club; und eine grosse Ausstellung feiert das 60-jährige Jubiläum des Festivals mit einer kuratierten Auswahl an Objekten, Archivalien und Kunstwerken – die meisten davon erstmals öffentlich zu sehen.

Konzerte, DJ-Sets, Jam Sessions, Workshops, Vorführungen: Mit 700 Veranstaltungen auf 12 Bühnen während 16 Tagen bietet das Montreux Jazz Festival eines der bedeutendsten kostenlosen Kulturprogramme der Schweiz. Mit derselben künstlerischen Sorgfalt kuratiert wie die kostenpflichtigen Bühnen, spiegelt das Gratisprogramm den Anspruch des Festivals wider, ein hochwertiges musi- kalisches, kulturelles und festliches Erlebnis für alle zugänglich zu machen. Mit einer grossen stilistischen Vielfalt und unter- schiedlichen Atmosphären rücken die freien Bühnen aufstrebende Talente aus der Schweiz und der ganzen Welt ins Rampenlicht.

Die letzten beiden Ausgaben ausserhalb des Kongresszentrums haben wertvolle Erkenntnisse geliefert. Das Festival konsolidiert nun sein erweitertes Gelände entlang der Seeuferpromenaden – vom Parc Vernex im Westen bis zum Fährterminal im Osten –, um Besucherströme zu optimieren und zusätzliche Erholungszonen zu schaffen. Gleichzeitig eröffnet das 2m2c dank neu gestal- teter Zugänge, Aussenaufgänge und grosszügiger Terrassen neue Möglichkeiten und präsentiert sich offener zum See und zu den Promenaden.

Das Festivalgelände wird durch drei zentrale Neuerungen neu gedacht: Der Duplex schafft im 2m2c einen immersiven Raum für elektronische Musik auf zwei Etagen. Der Paloma bringt mit einem sonnendurchfluteten Restaurant und einer temporären Strandfläche auf einer Terrasse mit direktem Seezugang maritimes Flair in den Parc Vernex. Im Fairmont Le Montreux Palace feiert die Ausstellung „Putting Montreux on the Map“ das 60-jährige Jubiläum, indem sie die Musikgeschichte der Stadt anhand einer kuratierten Auswahl von Objekten, Archivalien und Kunstwerken nachzeichnet – die meisten davon erstmals öffentlich zugänglich.

GRATISPROGRAMM

LAKE HOUSE

Inzwischen eine echte Institution, übernimmt das Lake House bereits zum fünften Mal in Folge das Petit Palais. Diese dreistöckige Residenz – gewissermassen ein „Festival im Festival“ – lädt das Publikum dazu ein, frei von Raum zu Raum zu flanieren und in ein breites Spektrum musikalischer, kultureller und festlicher Erlebnisse einzutauchen.

THE MEMPHIS SUPPORTED BY JULIUS BAER

Das Memphis widmet sich dem Jazz in all seinen Facetten. Am späten Nachmittag stehen Filmvorführungen und Workshops auf dem Programm, gefolgt von Konzerten mit einigen der spannendsten Namen der aktuellen Jazzszene. Legendäre Jam Sessions tragen die Nächte anschliessend bis in die frühen Morgenstunden – oft bis 5 Uhr.

Die Abende im Memphis eröffnen mit einer Reihe von Filmvorfüh- rungen als Hommage an die Lake Stage: Zehn prägende Konzerte dieser Bühne wurden ausgewählt, darunter Raye (2024) und Pulp (2025). Die Workshops bringen Persönlichkeiten wie Charles Lloyd, Marcus Miller, Deep Purple und Gregory Porter zusammen. Die Reihe „Montreux, Creative City“ beleuchtet die Verbindungen des Festivals zu Künstler*innen wie Prince und David Bowie und würdigt zugleich die Aufnahme von Montreux in das Netzwerk der Kreativstädte der UNESCO im Bereich Musik. Zudem sprechen die Direktoren des Paléo Festival Nyon und des Montreux Jazz Festival, Daniel Rosselat und Mathieu Jaton, über die Geschichte der freundschaftlichen Riva- lität zwischen den beiden benachbarten Festivals.

Samson Phillips @ MJF

Auf der Konzertseite stehen aron! und Mei Semones für eine neue Generation US-amerikanischer Künstlerinnen und Künstler, die die Grenzen zwischen Indie-Pop, Vocal Jazz und Bossa Nova auflösen. Produzent und Multiinstrumentalist CARRTOONS sowie Saxo- phonist Tomoki Sanders – Kind der Jazzlegende Pharoah Sanders – führen das Erbe einer lebendigen New Yorker Jazzszene fort. Die Band Knats aus Newcastle verbindet Einflüsse von Charles Mingus bis UK Garage, Hip-Hop und Punk. Die Schweiz ist durch das Zürcher „Jazztronica“-Duo Samson Philipps vertreten. Das spanische Duo Maestro Espada erkundet cineastische Klanglandschaften, während die thailändische Schlagzeugerin Salin ein global geprägtes Perkus- sionsuniversum entwickelt. Der australische Schlagzeuger und Produzent Alexander Flood schliesslich vereint Broken Beat, House und Jazz zu einer fliessenden, hybriden Klangsprache.

Aktivitäten & Konzerte präsentiert von der Montreux Jazz Artists Foundation

Die Jam Sessions und Workshops im Memphis werden von der Montreux Jazz Artists Founda- tion (MJAF) kuratiert, einer 2007 gegründeten Stiftung von öffentlichem Interesse. Darüber hinaus setzt die MJAF ihre Förderarbeit mit einer Konzertreihe fort: mit L’Antidote, einem Trio mit iranischen, libanesischen und alba- nischen Wurzeln; der französischen Sängerin und Kontrabassistin Sélène Saint-Aimé; der in London lebenden Trompeterin Poppy Daniels, die in Zusammenarbeit mit Women in Jazz ein rein weibliches Sextett präsentiert; dem Keyboarder Sean Haefeli und der Bassistin Tonina, die für die Erneuerung der zeitgenössischen US-Jazzszene stehen; sowie der französischen Flötistin Ludi- vine Issambourg, begleitet vom legendären Musiker Brian Jackson, dessen Flöten- und Fender-Rhodes-Sound die Musik von Gil Scott- Heron in den 1970er-Jahren prägte.

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Festivals rückt die Stiftung schliesslich auch die Preisträgerinnen und Preisträger ihrer Wettbewerbe ins Rampenlicht und präsen- tiert Künstlerinnen und Künstler, die sie lang- fristig begleitet: die kubanisch-schweizerische Sängerin und Geigerin Yilian Cañizares, das Gitarren- und Gesangsduo Elina Duni & Rob Luft sowie den franco-madagassischen Pianisten Mathis Picard.

LE CINÉMA UND LA BIBLIOTHÈQUE

Zwei thematische Leitlinien prägen das Programm dieser beiden intimen Räume im Herzen der Lake House. Vom 6. bis 12. Juli wird die Geschichte der elektronischen Musik nachgezeichnet – anhand von Konzertprojektionen aus Montreux (u. a. New Order, Underworld, The Chemical Brothers, Justice) sowie Listening Sessions mit wegweisenden Alben des Genres (Wendy Carlos, Cybotron, Kraftwerk, Aphex Twin).Die zweite Festivalwoche steht im Zeichen des 100. Geburtstags von Miles Davis – mit vier seiner Montreux-Konzerte und einigen seiner bedeutendsten Alben (Kind of Blue, Bitches Brew, Jack Johnson). Das letzte Wochenende ist David Bowie gewidmet: seinen Verbindungen zum Jazz – insbesondere auf dem düsteren Blackstar – sowie seinen Jahren in der Region Montreux.

La Bibliothèque beherbergt die grösste Sammlung der Schweiz an Büchern über Jazz und aktuelle Musik sowie 2’500 Vinylplatten, darunter 300 Live at Montreux-Alben. Alles ist frei zugänglich; eine Nagra-Plattenspieleranlage und ein Soundsystem von Meyer Sound stehen zur Verfügung. Dutzende Schallplatten und Bücher werden von Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren sowie Akteurinnen und Akteuren aus Musik und Kultur vorgestellt und eingeordnet.

Ein bevorzugter Treffpunkt für Cineastinnen und Cineasten ebenso wie für Musikliebhaberinnen und -liebhaber: Le Cinéma zeigt Konzertmitschnitte aus Montreux sowie eine kuratierte Auswahl an Dokumentar- und Spielfilmen, in Zusammenarbeit mit dem Tourne-Films Festival, dem Locarno Film Festival und der Swiss Film Archive. Die Aufnahmen stammen aus der Claude Nobs/Montreux Sounds Collection, die im Register Memory of the World der UNESCO eingetragen ist, in Zusammenarbeit mit der Claude Nobs Foundation, der RTS und der EPFL.

B.B. King © 2009 FFJM Lionel Flusin

LA COUPOLE

La Coupole, ein ikonischer Party-Ort der Lake House, präsentiert wie gewohnt ein Programm aus House, Disco und Funk – mit punktuellen Ausflügen in Amapiano und Reggaeton.

Zu den Headlinern zählen der Chicagoer House-Pionier Lil Louis; Luke Alessi, ein australisches Ausnahmetalent, das von den grössten Namen der aktuellen Szene unterstützt wird; TSHA, britische Produzentin und MOBO-Award-Gewinnerin; DBN Gogo, eine prägende Figur des südafrikanischen Amapiano; Armana Khan mit ihrem energiegeladenen, queer geprägten orienta- lischen Universum; sowie Quelza mit einem speziellen Soul-/Funk-Set abseits seiner üblichen Techno-Gefilde.

Daniel Monaco @ MJF

AUSSTELLUNG ZUR 60. EDITION PUTTING MONTREUX ON THE MAP

Wie wurde eine kleine Stadt am Ufer des Genfersees zu einer weltweiten Hauptstadt der Musik? Im Fairmont Le Montreux Palace anlässlich der 60. Ausgabe des Festivals präsentiert, erzählt die Ausstellung Putting Montreux on the Map diese einzigartige Entwicklung anhand von Objekten, audiovisuellen Archiven, Fotografien und Originalwerken – von denen die Mehrheit bislang noch nie öffentlich gezeigt wurde.

Die Ausstellung zeichnet die Entstehung eines einzigartigen musikalischen Ökosystems nach: ein Sommerfestival, das zu einer weltweiten Referenz geworden ist, ein renommiertes Aufnahmestudio, ein mutiges Pop-orientiertes Programm sowie ein Netzwerk bedeutender Künstlerinnen und Künstler, die nach Montreux kamen, um zu kreieren, aufzunehmen und sich teilweise dort niederzulassen. Im Zentrum dieser Dynamik steht eine prägende Persönlichkeit: Claude Nobs.

Das Publikum erhält zudem Einblick in den kreativen Entstehungsprozess ikonischer Festivalplakate von Künstlern wie Keith Haring und Jean Tinguely – anhand von Originalwerken, Skizzen und bislang unveröffentlichten Entwürfen. Der Rundgang wird ergänzt durch das immersive Virtual-Reality-Erlebnis „Fotografien hören“, entwickelt von der University of Lausanne und der EPFL, das eine Erkundung der Festivalgeschichte über Fotografien und Klangausschnitte ermöglicht. Abschliessend tauchen die Besucherinnen und Besucher in eine kuratierte Auswahl von Konzerten ein, die zwischen 2014 und 2025 beim Montreux Jazz Festival aufgezeichnet wurden – zugänglich über eine moderne, von einer Jukebox inspi- rierte digitale Plattform, entwickelt von Millennium, dem globalen Partner des Festivals.

SPOTLIGHT STAGE SUPPORTED BY JULIUS BAER

Die Spotlight Stage behält ihren Standort vom Vorjahr bei und verlängert damit den Festivalparcours nach Osten in Richtung des Schiffsanlegers – in Kontinuität zu den Ausgaben „hors les murs“. Diese Open-Air-Bühne erkundet Pop- und urbane Trends in einem elektrisierenden Setting. Sie verkörpert die Marke MJF Spotlight, die das Festival 2021 ins Leben gerufen hat, um aufstre- bende Künstlerinnen und Künstler auf digitalen Plattformen zu fördern und sichtbar zu machen.

Die Spotlight Stage rückt insbesondere die französischsprachige Pop-Rap-Szene und ihre zahlreichen neuen Talente ins Zentrum, darunter die Liller Sängerin Zélie; der maskierte, genreübergreifende Romsii; die Finalistin der Star Academy 2024 Ebony, die sich mit einem mutigen Debütalbum neu positioniert; der Westschweizer a6el, der mit seinem Hit „Soleil“ viral ging und am Tataki-Abend auftritt; sowie Piche, Rapperin, Sängerin und Finalistin von Drag Race France. Der im Hip-Hop-Jahres- ranking 2025 des US-Mediums Pitchfork vertretene Jeune Morty überschreitet mit seiner Fusion aus Trap und ivorischem Coupé-Décalé musikalische Grenzen.

Ebenfalls dabei sind Chezile, ein US-amerikanischer Indie-Lo-Fi-Künstler, bekannt durch den viralen Song „Beanie“; die paläs- tinensisch-jordanische Künstlerin Zeyne, Kollaborateurin von Saint Levant; sowie die mexikanische Band Midnight Generation, deren Funk-Electro-Disco-Sound an Gruppen wie Parcels erinnert. Der 10. Juli ist vollständig karibischen Musikstilen gewidmet – Dancehall, Bouyon und Shatta – eröffnet von der franco-guyanischen Sängerin Bamby, die bereits mit den grössten Namen des aktuellen französischen Rap zusammengearbeitet hat. Das Kollektiv Maraboutage aus Marseille schliesst die Ausgabe in einem Geist freier und inklusiver Feierkultur.

Collectif 52 @ MJF

SUPER BOCK STAGE

Wie bereits in den beiden Vorjahren bespielt die Super Bock Stage den Parc Suisse mit ihrem Biergarten und einer entspannten Sommeratmosphäre. Die Open-Air-Bühne ist für ein breites Publikum zugänglich und bietet ein vielseitiges, verbindendes Programm mit Schweizer und internationalen Acts.

Auf Schweizer Seite stehen die Freiburger Sängerin Fauste, die nach fünf Jahren im Duo BARON.E erstmals solo auftritt; die in Zürich lebende deutsch-amerikanische Rockmusikerin Gini Brown; sowie der Rap-Reggaeton-Act LUM. International sorgen Madra Salach, die die Konventionen irischer Folkmusik aufbricht, und Steve Ray Ladson, Finalist der America’s Got Talent, der die Aneignung von Country durch die afroamerikanische Community verkörpert, für Akzente. Hinzu kommen der akustische Folk des Australiers Kim Churchill, der kathartische Indie-Rock der irischen Band Cliffords sowie die chilenische Gruppe Calle Mambo, die traditionelle südamerikanische Instrumente mit elektronischen Texturen verbindet. Die Reggae-Künstlerin Samora kehrt mit einem Projekt zurück, das weibliche Stimmen aus aller Welt in den Mittelpunkt stellt – von Suriname über Jamaika bis nach Kanada und Liberia. Der Jurassier Rapper Sim’s wiederum nimmt am traditionellen „Singing Hands Day“ teil, einem Konzert, das in Zusammenarbeit mit Procap in Gebärdensprache übersetzt wird.

Cliffords @ MJF

NESTLÉ SUNSET STAGE

Bei Sonnenuntergang wird die Terrasse der Nestlé Sunset Stage jeden Abend zu einem unverzichtbaren Treffpunkt und beher- bergt Konzerte aufstrebender Talente – insbesondere aus dem Umfeld der Montreux Jazz Artists Foundation. Ergänzt wird das Programm durch einzigartige kulinarische Erlebnisse und DJ-Sets, die diesen Ort in eine lebendige und zugleich warme Atmos- phäre tauchen.

Auf der Bühne stehen unter anderem Bleu Soleil, ein französisches Duo mit warmen Electro-Dub-Klängen, das mit „Soleil Bleu“ einen Durchbruch erzielte; Béesau, Trompeter und Beatmaker, der bereits gemeinsam mit dem Saxophonisten Ferdi in Montreux aufgetreten ist; Lisa Pariente, eine aufstrebende Stimme einer introspektiven französischen Pop-Szene; sowie Rikas, eine Indie-Pop-Band mit Funk- und Soul-Einflüssen. Die Schweizer Szene ist durch mehrere weibliche Talente vertreten: Lady O, die erste Schweizer Gewinnerin von The Voice France; Roxane, ehemalige Residentin der Montreux Jazz Artists Foun- dation im Jahr 2021; Milune, ein aufstrebender Star der Zürcher Popszene; sowie Marie Jay, die bereits zum dritten Mal am Montreux Jazz Festival programmiert ist.

Bandalos Chinos @ MJF

DUPLEX

Als neues nächtliches Spielfeld des Festivals bietet das Duplex ein völlig neuartiges elektronisches Cluberlebnis. Dieser immer- sive Raum erstreckt sich über zwei Etagen des Kongresszentrums sowie eine Aussen-Terrasse.

Das Programm ist zugleich kuratiert und zugänglich und spannt einen weiten Bogen aktueller Clubmusik: Techno, House, Trance, High Energy, Latin.x und Broken Beat. Zwei seltene Besonderheiten stechen hervor: DJ Nobu und Polygonia präsentieren jeweils ein House-Special-Set als bewussten Kontrapunkt zu ihren sonstigen Stilen – Techno bei ihm, experimenteller Breakbeat bei ihr. Zudem prägen mehrere exklusive B2B-Sets das Programm und bringen Künstlerinnen und Künstler mit klaren, eigenständigen künstlerischen Identitäten zusammen: Helena Hauff B2B L.F.T. mit einem abrasiven Set zwischen EBM, Acid und industriellen Texturen; Peach B2B Ogazón mit einem facettenreichen House-Set; sowie Surusinghe B2B Moktar in einem von Latin.x-Ein- flüssen geprägten Dialog. Zu den weiteren Highlights zählen der Westschweizer Chlär, in Berlin ansässig und eine der aufstre- benden Figuren des europäischen Hardgroove; Eris Drew, eine queere Ikone der US-Rave-Szene; sowie Avalon Emerson, die sich sowohl in elektronischen Clubs als auch im Indie-Pop-Umfeld souverän bewegt.

Melanie Havens @ MJF

PALOMA RESTAURANT & BEACH CLUB

Sonnenverwöhnte Aromen, festliche Atmosphäre und ein temporärer Strand: Der Paloma verwandelt den Parc Vernex in einen echten Beach Club. Als Hybrid aus Restaurant, Beach Lounge und Cocktailbar verändert sich der Ort im Laufe des Tages und wird durch DJ-Sets, Afterworks und besondere Events belebt.

Zu den Aktivitäten zählen ein elektronischer Run & Groove-Lauf am 5. Juli, eine Coffee Party am 11. Juli sowie ein Disco-Lunch am 12. Juli. Der Paloma-Strand, auf einer Terrasse über dem See angelegt, lädt zum Entspannen und Baden ein. Dank der Anwe- senheit eines Rettungsschwimmers ist der Aufenthalt jederzeit sicher und unbeschwert.

LILO, EL MUNDO & POOL PARTY

Die Bar Lilo, mit dem Charme einer tropisch inspirierten „Guinguette“, liegt direkt am See gegenüber dem Kongresszentrum und bietet ein House-Programm in idyllischer Umgebung. Auf der DJ-Booth wechseln sich aufstrebende und etablierte Namen der House-Szene ab, darunter Salomé Le Chat, Kitty Amor, William Djoko sowie Aline Umber mit einem Live-Set.

El Mundo ist ein Ort der Feier lateinamerikanischer Musik in all ihren Facetten: Nachmittags werden Tanzkurse angeboten, am Abend folgen energiegeladene Konzerte und DJ-Sets.

Nach einjähriger Pause kehren zudem die Pool Parties zurück – jeweils freitags, samstags und sonntags während des Festivals im legendären Schwimmbad des Casinos, begleitet von sonnengetränkten DJ-Sets.

AUDEMARS PIGUET PARALLEL EXPERIENCE

Die Audemars Piguet Parallel Experience kehrt für einen unvergesslichen Abend zurück. Die 2022 gestartete Reihe immersiver Musikformate findet an einem geheimen, ungewöhnlichen Ort an der Riviera statt, der erst in letzter Minute bekanntgegeben wird.

Die Ausgabe 2026 präsentiert unter anderem ein DJ-Set von RÜFÜS DU SOL, einer der wichtigsten Acts der elektronischen Szene, die im vergangenen Sommer als Headliner auf der Lake Stage aufgetreten sind. Die Tickets für dieses Event sind kostenlos und werden über Wettbewerbe auf den Social-Media-Kanälen des Montreux Jazz Festival vergeben.

DIE KOSTENLOSES ANGEBOT IN ZAHLEN

• Über 700 kostenlose Aktivitäten, entsprechend mehr als 90% des gesamten Festivalprogramms → 140 Konzerte
→ 320 DJ-Sets
→ 240 Aktivitäten
• 12 kostenlose Bühnen und 9 Veranstaltungsorte
• 55% Schweizer Künstlerinnen und Künstler sowie über 48 vertretene Nationalitäten
• 63 Gastronomie- und Barstände