Jean-Marie Leclair
Tragédie en musique in einem Prolog und fünf Akten
Libretto von d’Albaret nach Ovids „Metamorphosen“
Sprache: In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Musikalische Leitung: Emmanuelle Haïm
Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Ursula Kudrna
Choreografie und Regiemitarbeit: Sommer Ulrickson
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Choreinstudierung: Richard Wilberforce, Alice Lapasin Zorzit
Dramaturgie: Roman Reeger, Yvonne Gebauer
Besetzung
Circé: Chiara Skerath
Scylla: Elsa Benoit
Glaucus: Anthony Gregory
Témire: Gwendoline Blondeel
Dorine: Jehanne Amzal
Zürcher Sing-Akademie
Le Concert d’Astrée
Statistenverein am Opernhaus Zürich
Scylla lebt zurückgezogen in sich selbst – wie in einem Winterschlaf der Gefühle. In ihrem Kosmos herrschen Vernunft, Ruhe und Harmonie. Als Glaucus in ihr Leben tritt, ändert sich alles: Sie erfährt die Liebe, in all ihren Farben und Facetten – und erkennt sich selbst nicht wieder. Die Oper beschreibt alle Lust, Wildheit, Panik und Verzweiflung, die die junge Frau durchlebt, als sie die Welt neu für sich entdeckt. Am Schluss wird sie eine andere sein. Jean-Marie Leclairs selten aufgeführte einzige Oper ist eine musikalische Entdeckung. Regisseur Claus Guth kehrt mit dieser Neuinszenierung zurück ans Opernhaus Zürich. Emmanuelle Haïm leitet ihr Ensemble Le Concert d’Astrée, das zu den profiliertesten Spezialensembles für Alte Musik zählt.
Geschrieben von Zero Zurich