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ven 17.04 2026 – dom 23.08 2026

Marisol

Dove

Kunsthaus Zürich
Heimplatz, 8001 Zurich

Quando

venerdì 17 aprile 2026 – domenica 23 agosto 2026

Quanto

22.00 - 31.00 CHF

Marisol zählt zu den eigenwilligsten Stimmen der Pop Art. Mit ihren skulpturalen Figuren verbindet sie Popkultur, Satire und Selbstinszenierung zu einer unverwechselbaren Bildsprache. In den 1960er-Jahren gefeiert, wird ihr Werk heute neu entdeckt – als ebenso präzise wie überraschend aktuelle Position zwischen Pop Art und Nouveau Réalisme.

Zwischen Pop Art und gesellschaftlicher Kritik

María Sol Escobar (1930–2016), bekannt als Marisol, gehörte in den 1960er-Jahren zu den prägenden Figuren der New Yorker Kunstszene. Ihre oft lebensgrossen, bemalten Holzskulpturen verbinden Alltagsobjekte mit Elementen aus Popkultur, Dada und Volkskunst und entwickeln eine unverwechselbare, häufig satirische Bildsprache.

Ihr Werk bewegt sich zwischen US-amerikanischer Pop Art und europäischem Nouveau Réalisme, ohne sich eindeutig einer dieser Strömungen zuordnen zu lassen. Früh entwickelte sie eine eigenständige Formensprache, in der Selbstbildnisse, gesellschaftliche Rollen und Inszenierungen miteinander verschränkt sind.

Die Ausstellung im Kunsthaus Zürich entsteht im Rahmen einer internationalen Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, dem Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, und dem Museum der Moderne Salzburg. Gemeinsam realisieren die Institutionen die erste umfassende Retrospektive von Marisols Œuvre in Europa. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Marisol Estate am Buffalo AKG Art Museum.

Unterstützt von der Hans Imholz-Stiftung und der Monsol Foundation.

Scritto da Zero Zurich